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1995 konnte das Institut für Erhaltung von Archiv- und Bibliotheksgut das eigens für dessen verschiedene Funktionen umgebaute Arsenal im Zentrum von Ludwigsburg beziehen. Mit dem Bezug des Arsenals wurden die Sicherungsverfilmungsstellen in Karlsruhe und Stuttgart aufgelöst und in das Institut integriert. Damit stehen Kompetenz und Kapazitäten in allen Sparten der Bestandserhaltung den Archiven und Bibliotheken zur Verfertigung. Insbesondere technische Großgeräte und Verfahren wurden im Institut installiert, die in den dezentralen Werkstätten der einzelnen Archive und Bibliotheken nicht wirtschaftlich eingesetzt werden können. Sechs verschiedene Wasserarten, Druckluft, Vakuum und vieles mehr ist vorhanden, das für modernste Restaurierungs- und Konservierungsverfahren benötigt wird. Damit sind auch Möglichkeiten gegeben, neue Methoden zur Behandlung von Schadensfällen zu entwickeln, für die es bislang keine Abhilfe gab.
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