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Landesarchiv >> Hauptstaatsarchiv Stuttgart >> Aktuelles der Abteilung >> Pressemitteilungen >> Vor 450 Jahren: Der Augsburger Religionsfriede und Württemberg

Vor 450 Jahren: Der Augsburger Religionsfriede und Württemberg

Einladung zur Presseführung

Im Jahr 1555 wurde auf einem Reichstag in Augsburg der "Augsburger Religionsfriede" beschlossen: Diese Einigung zwischen Kaiser und Fürsten brachte die jahrzehntelangen Religions- und Verfassungskämpfe im Deutschen Reich vorläufig zum Abschluss und schuf die Anerkennung des Luthertums neben dem Katholizismus. Damit wurde der Gedanke der Religionseinheit aufgegeben und die Glaubensspaltung besiegelt; die Landesherren bekamen nun das Recht, sich für das katholische oder lutherische Bekenntnis zu entscheiden.

Einer der wesentlichen Gestalter des "Augsburger Religionsfriedens" war Herzog Christoph von Württemberg. Auf seiner Grundlage festigte der Herzog seine Herrschaft und Verwaltung und machte das Herzogtum Württemberg damit zum Modell eines evangelischen Staates. Die enge Verknüpfung Württembergs mit der evangelischen Kirche sollte bis 1803 bestimmendes Element in der Geschichte des Herzogtums bleiben, bevor durch den Anfall weiterer katholischer Gebiete aus Württemberg ein paritätischer Staat wurde.

Vor dem Hintergrund dieses Jubiläums zeigt das Hauptstaatsarchiv eine Präsentation zum Umfeld des "Augsburger Religionsfrieden" und damit auch zur Reformation in Württemberg. Aus zeitgenössischen Dokumenten, einzigartigen Pergamenturkunden, Briefen und Bildern tritt die Zeit des Glaubensstreites authentisch zum Vorschein und lässt diesen gerade für Württemberg so entscheidenden historischen Einschnitt erfahren. In öffentlichen Kurzführungen wird die Präsentation als "Archivale des Monats Januar" jeweils Mittwochs um 11.30 Uhr vorgestellt.

Zur Presseführung

am Mittwoch, dem 12. Januar 2005, um 11.00 Uhr
im Hauptstaatsarchiv Stuttgart

laden wir Sie hiermit herzlich ein und freuen uns auf Ihr Kommen.
Ansprechpartner: Dr. Peter Rückert. Falls Bildmaterial benötigt wird, bitten wir um kurze Nachricht.