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Belastete, Minderbelastete, Mitläufer. Radiosendung über die Spruchkammerakten im Staatsarchiv Ludwigsburg

(SWR 2 Baden-Württemberg)

Meldebogen von Gustav Deharde, Generalintendant der württembergischen Staatstheater in der NS-Zeit

"Aus allen Unterredungen, die ich mit ihm hatte, ergab sich mir der Eindruck, dass Herr Deharde der Nazi-Ideologie fern stand". Diese Aussage von Carl Orff über den Generalintendanten des württembergischen Landestheaters, Gustav Deharde, findet sich in den Spruchkammerakten des Staatsarchivs Ludwigsburg. Dort werden Tausende solcher Akten der US-amerikanischen Entnazifizierungsverfahren aufbewahrt, auch die der Hausfrau Elsa Hagspiel, die als Blockfrau Nachbarn ausspionierte. Die Zeugnisse der Spruchkammerverfahren sind ein eindrucksvoller Spiegel des Alltags nach dem Zusammenbruch des Nationalsozialismus: Freunde und Gegner, Nachbarn und Arbeitskollegen sprechen für oder gegen die Angeklagten. Bisher sind nur wenige Fälle wissenschaftlich ausgewertet worden. Am Beispiel der Akten von prominenten und unbekannten Zeitgenossen geht die Sendung der Frage nach, wie die Richter in den Spruchkammerverfahren ihr Urteil bildeten: Wer wurde warum als belastet, minderbelastet oder als Mitläufer eingestuft?

SWR2 Baden-Württemberg sendet den Beitrag von Silke Arning am 7. Mai 2005 von 21 bis 22 Uhr.