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Landesarchiv >> Jahresberichte >> Jahresbericht 2005 >> Abteilung 2: Archivfachliche Grundsatzangelegenheiten

Abteilung 2: Archivfachliche Grundsatzangelegenheiten

Jahresbericht

In Verbindung mit dem Deutschen Archivtag in Stuttgart fand die 101. Konferenz der Archivreferenten des Bundes und der Länder statt, deren Vorsitz die Abteilungsleiterin in Vertretung des Ende August auf eigenen Antrag in den vorzeitigen Ruhestand versetzten Präsidenten wahrnahm. Zu den weiteren übergreifenden Aufgaben des Berichtsjahrs gehörte außerdem die Vorbereitung und Zusammenstellung der Eröffnungsbilanz für das Landesarchiv sowie die Erarbeitung von Standards und einheitlichen Arbeitsgrundlagen im Landesarchiv. Konkret wurden 2005 im Rahmen von Projektgruppen ein Workflow für die Zugangsbearbeitung erstellt sowie die Überprüfung und Neufassung der Kodierung des Erschließungsstandes der Findmittel angegangen.

Ein wichtiger Schritt nach vorne konnte bei der Archivierung elektronischer Unterlagen gemacht werden. Die im Doppelhaushalt 2005/06 mit Sperrvermerk eingestellten Mittel in Höhe von 130.000 Euro jährlich für das Projekt "Erarbeitung einer Konzeption für die Archivierung elektronischer Unterlagen" wurden vom Finanzausschuss im September 2005 freigegeben. Das Projekt ist auf vier Jahre angelegt. 2005 konnte noch notwendige Hard- und Software beschafft werden, in 2006 ist die befristete Einstellung eines IT-Technikers und eines Archivars zur Unterstützung des Projekts vorgesehen.

Bei den Projekten zur vertikalen und horizontalen Bewertung wurde das Bewertungsmodell zur vertikalen und horizontalen Bewertung der Unterlagen der Umweltverwaltung fertiggestellt. In der auf Anregung des Bundesarchivs eingerichteten Bund-Länder-Arbeitsgruppe Finanzverwaltung, die sich mit der Zuständigkeitsveränderung infolge der Neustrukturierung der Finanzverwaltung beschäftigt und im Zuge dessen eine neue Bewertung der Unterlagen der Finanzverwaltung vornehmen soll, ist das Landesarchiv vertreten. Bei der Projektgruppe "Bewertung der Unterlagen der Zollverwaltung" hat Baden-Württemberg die Leitung übernommen.

Nachdem die Entschädigungszahlungen für ehemalige Zwangarbeiterinnen und Zwangsarbeiter abgeschlossen sind, steht die Übernahme der bei der AOK verwahrten Unterlagen zu Zwangsarbeitern an. Ein entsprechender Vertrag mit der AOK wurde vorbereitet; die Übernahme soll 2006 erfolgen.

Nach § 3 Abs. 3 LArchG können in Ausnahmefällen mit Einvernehmen des Landesarchivs staatliche Unterlagen einem anderen Archiv übergeben werden, sofern dieses archivfachlichen Ansprüchen genügt. Folgenden Archiven wurden 2005 die archivfachliche Anerkennung ausgesprochen:

In der Reihe der Inventare der nichtstaatlichen Archive in Baden-Württemberg ist ein Band erschienen:

Das Inventar wurde am 8. Oktober auf Schloss Schramberg der Öffentlichkeit vorgestellt.

Im Hinblick auf die Einführung der Archivsoftware MIDOSA 21 wurden zahlreiche Erschließungsrichtlinien erarbeitet:

Ebenso wurde die Mitarbeit an der Neufassung der Regeln für die Erschließung von Nachlässen und Autographen (RNA) fortgesetzt.

Der Antrag auf Drittmittel für das Projekt "Auswanderung im Umfeld der Revolution 1848/49" wurde fertiggestellt und bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft eingereicht. Zusammen mit den Abteilungen 1 und 3 wurde das Projekt "Digitalisierung der Standesbücher im Staatsarchiv Freiburg und im Generallandesarchiv Karlsruhe" auf den Weg gebracht; das Projekt ist ein Kooperationsprojekt mit der Genealogischen Gesellschaft von Utah.

In der Reihe der Veröffentlichungen der Staatlichen Archiverwaltung Baden-Württemberg sind zwei Bände erschienen:

Mit diesen beiden Bänden ist die Veröffentlichung der Akten des Reichskammergerichts im Hauptstaatsarchiv Stuttgart abgeschlossen.

Aufgrund der neuen Organisationsstruktur der staatlichen Archivverwaltung und der geplanten Einführung von E-Bürgerdiensten bei der Nutzung muss die Archivbenutzungsordnung geändert werden. Daher wurde der Entwurf einer neuen Archivbenutzungsordnung erstellt, der bereits mit den Ressorts abgestimmt wurde; die neue Archivbenutzungsordnung soll 2006 in Kraft treten.

Im Berichtsjahr sind zahlreiche Publikationen erschienen. In der Serie A der Werkhefte der Staatlichen Archivverwaltung Baden-Württemberg konnte ein Band (Heft 20) veröffentlicht werden:

Außerdem sind zwei Hefte in der Reihe der Einzelveröffentlichungen erschienen. Anlässlich des Deutschen Archivtags in Stuttgart bzw. des 10-jährigen Bestehens des Instituts für Erhaltung von Archiv- und Bibliotheksgut wurden zwei Broschüren erstellt, welche die archivischen Aufgaben und Dienstleistungen vorstellen:

Neben den zwei regulären Ausgaben der Archivnachrichten erschien zusätzlich eine Sonderausgabe zum Deutschen Archivtag.

Außerdem wurde ein Logo für das Landesarchiv in Auftrag gegeben und ausgewählt.

Den gesamten Jahresbericht im PDF-Format zum Download finden Sie unter folgendem Link: