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Landesarchiv >> Jahresberichte >> Jahresbericht 2005 >> Abteilung 1: Verwaltung

Abteilung 1: Verwaltung

Jahresbericht

Die für das Jahr 2005 festgelegten Ziele des InnoNet-Forschungsprojekts ARCHE (http://www.landesarchiv-bw.de/arche), bei dem das Landesarchiv Projektpartner ist, wurden erfolgreich erreicht. Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines Workflows und der dazugehörigen technischen Lösung für die Ausbelichtung digitaler Dokumente auf Farbmikrofilm und die Redigitalisierung vom Mikrofilm. Ein erster Prototyp des Mikrofilm-Laserbelichters wurde dem Projektteam im November 2005 beim Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik (IPM) in Freiburg präsentiert.

Im Sommer 2005 konnte dank der Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst ein Evaluationsprojekt für ein vernetztes landeskundliches Informationssystem Baden-Württemberg begonnen werden. Mit Beteiligung der Abteilung Verwaltung konstituierte sich eine Arbeitsgruppe "LEO - Landeskunde entdecken, erleben, erforschen online", die landeskundliche Angebote (u.a. Archivgut, Landesbeschreibung, Landesbibliographie, Denkmalpflege, Statistik und Kartographie) verschiedener Landeseinrichtungen evaluiert und eine technische Grobkonzeption mit Aufwandschätzung erarbeitet. Die Vorarbeiten sollen in der ersten Jahreshälfte 2006 in einen Projektantrag bei einem Drittmittelgeber münden.

Im ersten Quartal 2005 wurden für den 40. Referendarkurs vier Archivreferendare ausgewählt. Im dritten Quartal erfolgte die Einleitung des Bewerbungsverfahrens für den 41. Referendarkurs. Der 41. Lehrgang des gehobenen Archivdienstes leistete von April bis September 2005 sein Abschlusspraktikum ab. Die Staatsprüfung erstreckte sich vom Juli bis zum September. Alle Anwärterinnen und Anwärter haben ihre Ausbildung erfolgreich beendet.

Pünktlich zum Start des Landesarchivs Baden-Württemberg am 1.1.2005 konnte Abteilung 1 das neugestaltete Internet-Angebot des Landesarchivs (http://www.landesarchiv-bw.de) freischalten. Es spiegelt das breite Angebotsspektrum des Landesarchivs wider und bietet vielfältige Recherchemöglichkeiten in derzeit über 2000 Online-Findbüchern sowie in den Online-Beständeübersichten aller Archivstandorte.

Die organisatorischen Maßnahmen zum Aufbau des Landesarchivs konnten mit dem Erlass einer Geschäftsordnung zum 1.3.2005 abgeschlossen werden. Der zum 1.1. 2005 in Kraft getretene Geschäftsverteilungsplan wurde zum 2.5. geringfügig modifiziert, um zwischenzeitlich eingetretene personelle Veränderungen zu berücksichtigen.

Zu Beginn des Jahres 2005 wurde die vollständig auf das Landesarchiv umgestellte Kostenrechnung sowie die im Haushalt eingepflegte neue Struktur in SAP in Betrieb genommen. Weitere Anpassungen erfolgten insbesondere aufgrund der weit-gehenden Zentralisierung von Verwaltungsaufgaben am Standort Eugenstraße, wo jetzt nahezu alle "außerbadischen" Finanzvorgänge (mit Ausnahme der Gebühren) bearbeitet werden.

Nach umfangreichen Schulungen wurde Mitte des Jahres mit Unterstützung des CSC die kostenträgerorientierte Zeit- und Mengenerfassung (KZM) eingeführt, um die Arbeitszeiten der Beschäftigten den Produkten zurechnen zu können. Die eine regelmäßige Pflege erfordernde KZM liefert inzwischen erste Ergebnisse. Ende des Jahres erfolgte der erste zentrale Haushaltsabschluss für das Landesarchiv.

Zum 1.3.2005 wurde das vom Landesamt für Besoldung und Versorgung entwickelte "Dialogisierte integrierte Personalverwaltungs-System" (DIPSY) im Landesarchiv eingeführt. Mit dem Einsatz von DIPSY vor Ort und der Anbindung an das Gehalts-abrechnungsverfahren des Landesamts entfällt die schriftliche Übermittlung von Daten durch die Personalverwaltung oder den Bediensteten an das Landesamt bis auf wenige Einzelfälle. Änderungen im Arbeits- oder Dienstverhältnis, die sich auf die Vergütung auswirken, werden somit zeitnah umgesetzt. Routinevorgänge können mit Hilfe von DIPSY einfacher und schneller erledigt sowie Personaldaten besser als bisher bearbeitet und ausgewertet werden.

2005 gefördert wurden Fachfortbildungen mit den Schwerpunkten Kulturmanagement, Archivpädagogik, IuK und Angelegenheiten der Beschäftigten sowie die Teilnahme an technischen Seminaren, an Veranstaltungen der Archivschule Marburg und v.a. am Deutschen Archivtag, der diesmal in Stuttgart stattfand. Ein Mitarbeiter konnte am Aufstiegslehrgang für den höheren Dienst teilnehmen.

Die wesentlichen Arbeitspakete des Projekts MIDOSA 21 (http://www.landesarchiv-bw.de/midosa21) konnten mit der Migration auf die aktuelle Version 4.1 von scopeArchiv abgeschlossen werden. Damit steht nunmehr allen Archivabteilungen des Landesarchivs eine zeitgemäße Softwarelösung auf der Grundlage der Client-Server-Technologie zur Verfügung, welche die Erledigung der archivischen Fachaufgaben in umfangreicher Weise unterstützt. Die im Rahmen des MIDOSA21-Projekts 2004 begonnene durchgreifende Erneuerung der technischen Ausstattung der DV-Arbeitsplätze an allen Standorten des Landesarchivs wurde 2005 durch umfangreiche Hardwarebeschaffungen fortgeführt.

Das Online-Informationssystem "Auswanderer aus Südwestdeutschland" (http://www.auswanderer-bw.de) erhielt auf der Grundlage einer komplett überarbeiteten Technologie ein neues Design, das auf dem 75. Deutschen Archivtag Ende September 2005 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Die erste Phase des DFG-Projekts "Piccard online" (http://www.piccard-online.de) konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Damit kann nunmehr die komplette Wasserzeichensammlung Piccard des Hauptstaatsarchivs Stuttgart als Online-Datenbank kostenfrei im Internet genutzt werden. Das Folgeprojekt nahm im September 2005 seine Arbeit auf.

Im Auftrag des Ministers für Wissenschaft, Forschung und Kunst überarbeitete eine Projektgruppe, der auch der Baureferent der Abteilung Verwaltung angehörte, zwischen April und September die erstmals 2001 vorgelegte Konzeption für den Bau eines "Verbundarchivs" in Freiburg grundlegend. In dem geplanten Verbundarchiv sollen das Stadtarchiv Freiburg, das örtliche Universitätsarchiv und die Abteilung Staatsarchiv Freiburg des Landesarchivs gemeinsam untergebracht werden.

Dank der finanziellen Unterstützung des Referats 15 des Wissenschaftsministeriums erhielten die vom Landesarchiv genutzten Dienstgebäude Colombistraße 4 in Freiburg und Eugenstraße 7 in Stuttgart eine zeitgemäße DV-Verkabelung. Parallel dazu konnte die Anbindung der Abteilung Staatsarchiv Ludwigsburg an das Internet und an das Landesverwaltungsnetz durch die Verlegung eines Glasfaserkabels zur Filmakademie wesentlich verbessert werden.

Den gesamten Jahresbericht im PDF-Format zum Download finden Sie unter folgendem Link: