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Landesarchiv >> Jahresberichte >> Jahresbericht 2006 >> Abteilung 1: Verwaltung

Abteilung 1: Verwaltung

Die durch die Verwaltungsreform vorgenommenen Zentralisierungen im Vollzug des Haushalts haben sich bewährt. Das einheitliche Haushaltsmanagementsystem führt zu erheblich mehr Transparenz und erleichtert die Recherchen in finanziellen Angelegenheiten.

Mit der Neuen Steuerung wurden erstmals Kostenträger- bzw. Produktberichte über mehrere Monate erstellt. Die Berichte wurden analysiert und das Zahlenwerk mit den Archivgut verwahrenden Abteilungen besprochen. Sowohl aus den Produktkosten als auch aus den aus der KZM gewonnen Zahlen über den Personaleinsatz ließen sich erkennbare Trends über den Ressourcenverbrauch ableiten. Es wurden erste Versuche unternommen, mit Kennzahlen bestimmte Sachverhalte auszudrücken. Diese Arbeit wird intensiviert werden.

Die Änderungen im Organisationsstatut des Landesarchivs, insbesondere die Einrichtung einer Stabsstelle und die Fusion der bisherigen Abteilungen 2 und 10 zu der neuen Abteilung "Fachprogramme und Bildungsarbeit", erforderten größere Umstellungen im Geschäftsverteilungsplan des Landesarchivs sowie eine Aktualisierung der Geschäftsordnung.

Die Erarbeitung einer Dienstvereinbarung über die Arbeitszeit im Landesarchiv beschäftigte Abteilung 1 ebenfalls in erheblichem Umfang.

Die Landesarchiv-Gebührenordnung (LArchGebO) wurde abschließend beraten und auf den Weg gebracht. Ergänzende Bestimmungen wurden in die GebVO MWK aufgenommen. Andere Organisationseinheiten wurden in rechtlichen Angelegenheiten beraten.

Die von der Verwaltungsabteilung beantragte Zuweisung zusätzlicher Magazinräume hatte für die betroffenen Standorte folgende Konsequenzen:

Auch 2006 konnte die Abteilung Verwaltung wieder die finanzielle Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst für Maßnahmen zum Ausbau der Datenvernetzung im Landesarchiv erreichen. Mit den vom Ministerium zugewiesenen zweckgebundenen Mitteln wurden die folgenden Vorhaben realisiert:

Im Frühjahr 2006 wurde die Einführung des "Dialogisierten integrierten Personalverwaltungs-Systems" (DIPSY) mit einer Personaldatenauskunft an sämtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesarchivs abgeschlossen.

Die Überleitung der Angestellten und Arbeiter in den neuen Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) stellte die Verwaltungsabteilung im Herbst 2006 vor eine weitere Herausforderung. Die Überleitung konnte bis Ende des Jahres abgewickelt werden.

Schwerpunkte der Fortbildung waren im Jahr 2006 Schulungen für den "Tarifvertrag Länder" sowie Teilnahmen am Dt. Archivtag in Essen. Darüber hinaus wurden Fachfortbildungen insbesondere bei der Archivschule Marburg ebenso gefördert wie spezielle IuK Fortbildungen.

Interne Schulungen wurden sowohl im Institut für Erhaltung von Archiv- und Bibliotheksgut als auch für EDV-Belange durchgeführt.

Eine Herausforderung waren die "Maßnahmen zur Verbesserung der Zusammenarbeit", die in einem Teil des Landesarchivs mit einem externen Beratungsunternehmen erstmals durchgeführt worden sind.

Im ersten Quartal 2006 wurden für den 41. Referendarkurs zwei Archivreferendare ausgewählt. Im dritten Quartal wurde das Bewerbungsverfahren für den 42. Referendarkurs eingeleitet, für den sich insgesamt 134 Bewerber/innen interessierten. Der 39. wiss. Lehrgang beendete mit drei Referendaren Ende April seine Ausbildung.

Im Mai wurde auf der Abi-Messe in Karlsruhe mit Unterstützung des Generallandesarchivs die Ausbildung für den gehobenen Archivdienst einem breiten Publikum vorgestellt. Im übrigen wurde über die Arbeitsagenturen und die Berufsinformationszentren für die Ausbildung geworben.

Das Projekt "Einführung der Archivsoftware MIDOSA 21" (http://www.landesarchiv-bw.de/midosa21), das im Frühjahr 2006 abgeschlossen werden konnte, wurde auf der internationalen Computermesse CeBIT in Hannover im März 2006 auf dem Gemeinschaftsstand des Landes Baden-Württemberg der Öffentlichkeit präsentiert. Ebenfalls auf der CeBIT vorgestellt wurde das erfolgreich beendete InnoNet-Forschungsprojekt "ARCHE" (http://www.landesarchiv-bw.de/arche), an dem das Landesarchiv als Projektpartner mitwirkte.

Unter der Federführung der Abteilung Verwaltung startete 2006 der Aufbau eines einheitlichen OPAC für alle Dienstbibliotheken des Landesarchivs, indem gemeinsam mit dem Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg (BSZ) mit der Migration der Katalogisate aus dem alten Bibliothekssystem "allegro-C" in das neue bibliothekarische Lokalsystem "Horizon" begonnen wurde.

Unter der Federführung der Abteilungen Verwaltung und Generallandesarchiv Karlsruhe wurde das Online-Inventar "Fotografien im Landesarchiv Baden-Württemberg" (http://www.landesarchiv-bw.de/fotoinventar) erarbeitet, in dem rund 150 Bestände des Landesarchivs nachgewiesen werden, die ausschließlich oder in wesentlichen Teilen Fotografien enthalten.

Das DFG-Projekt "Piccard online" (http://www.piccard-online.de) konnte planmäßig abgeschlossen werden. In einem Folgeprojekt, dem EU-Projekt "Bernstein" (http://www.landesarchiv-bw.de/bernstein) wird "Piccard online" mit anderen europäischen Wasserzeichendatenbanken vernetzt werden.

Seit dem 1. Juni 2006 ist das Landesarchiv Partner des EU-Projekts "MICHAEL Plus - Multilingual Inventory of Cultural Heritage in Europe" (http://www.michael-culture.eu und http://www.landesarchiv-bw.de/michaelplus). Zusammen mit den anderen Projektpartnern aus vierzehn europäischen Staaten erarbeitet das Landesarchiv einen zentralen Nachweis digitalisierter Bestände und Sammlungen in europäischen Archiven, Bibliotheken und Museen in Form eines Internet-Portals.

Die Arbeiten an dem DFG-Projekt "Internet-Portal für Bibliotheken, Archive und Museen - BAM-Portal" (http://www.bam-portal.de), bei dem das Landesarchiv archivischer Projektpartner ist, wurden gemäß dem Projektplan fortgeführt. Dabei wurde insbesondere eine archivfachliche Spezifikation für den Datenimport nach dem EAD-Standard entwickelt.

Für die Landesausstellung "Monarchie und Moderne. Das Königreich Württemberg 1806-1918" wurde zusammen mit der Abteilung 2 des Landesarchivs und dem Württembergischen Landesmuseum die Online-Präsentation "Das Königreich Württemberg in Zahlen" erstellt.

Um die finanzielle Unterstützung der Landesstiftung Baden-Württemberg für ein vernetztes landeskundliches Informationssystem Baden-Württemberg ("LEO - Landeskunde entdecken, erleben, erforschen online") zu erreichen, erarbeitete die Verwaltungsabteilung gemeinsam mit der Abteilung 2 des Landesarchivs einen entsprechenden Projektantrag.

Mit der technischen Umsetzung des "Württembergischen Urkundenbuchs Online - WUB online" wurde begonnen.

Den gesamten Jahresbericht im PDF-Format zum Download finden Sie unter folgendem Link: