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Landeskunde & Bildung >> Präsentationen und Inventare >> Allgemeines >> Schillingsfürst

Schillingsfürst

Schloss, Linie und Herrschaft

Ausstellung

in der Sparkasse Hohenlohekreis in Künzelsau

Schillingsfürst, das heute zu Bayern gehört, war schon sehr früh ein Teil von Hohenlohe. Es prägte die hohenlohische Geschichte maßgeblich.

Merianstich von Schillingsfürst
Merianstich von Schillingsfürst

Erst die Willkür Napoleons trennte 1806 Schillingsfürst von Hohenlohe und schlug es dem Königreich Bayern zu. Das jährt sich dieses Jahr zum 200sten Mal. Ein Grund, die hohenlohische Tradition von Schillingsfürst zu würdigen. Interessante Dokumente aus dem Hohenlohe-Zentralarchiv in Neuenstein und Leihgaben aus dem Schloss Schillingsfürst zeichnen die reichhaltige Geschichte von Schillingsfürst nach. Die Ausstellung gliedert sich in sechs Abschnitte:

I. Mittelalterliche Anfänge: Die Burg und ihre Herren

Erstmals belegt wird Schillingsfürst im Jahr 1000. 1129 stand dort eine Burg, nach der sich ein Adelsgeschlecht benannte: die Herren von Schillingsfürst. Hohenlohisch wurde die Burg in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts.

Schillingsfürst mit Frankenau auf einer alten Karte
Schillingsfürst mit Frankenau auf einer alten Karte

II. Residenz der Linie Hohenlohe-Schillingsfürst

Als 1615 die Herrschaft Waldenburg unter den drei Söhnen Georg Friedrichs I. geteilt wurde, erhielt sein gleichnamiger Sohn die Ämter Bartenstein und Schillingsfürst. Für ihn und seine Nachfahren wurde Schillingsfürst dauerhafte Residenz. Durch Erbfälle wuchs der Herrschaftsbereich ernorm und erstreckte sich im 18. Jahrhundert nach Westen sogar bis Adolzfurt.

III. Das Amt Schillingsfürst

Unterste Verwaltungseinheit war das Amt. Auch Schillingsfürst bildete ein Amt, welches über Jahrhunderte Kernbestand der Herrschaft Hohenlohe-Schillingsfürst war.

IV. Die Burg Schillingsfürst, ihre Zerstörungen und der Wiederaufbau

Die erstmals 1129 belegte Burg wurde dreimal zerstört: 1316 durch König Ludwig den Bayern im Thronstreit, 1525 durch aufständische Bauern im Bauernkrieg und 1632 im 30jährigen Krieg. 1664 wurde an ihrer Stelle ein Schloss erbaut und in der ersten Hälfte des 18. Jahrhundert dann das heute noch bestehende Barockschloss.

V. Fürstenwürde und neues Schloss

Die 1744 erlangte Fürstenwürde machte einen repräsentativeren Schlossbau für das Haus Hohenlohe-Schillingsfürst erforderlich. An verschiedenen Stellen nimmt die Architektur das neue Fürstenwappen auf.

Waldenburgisches Fürstenwappen
Waldenburgisches Fürstenwappen

VI. Die jüngere Linie H.-Schillingsfürst

Nachdem 1806 die Herrschaft Schillingsfürst durch Mediatisierung in einen württembergischen und einen bayrischen Teil gespalten worden war, trat der nun in Kupferzell residierende Fürst den in Bayern gelegenen Teil an seinen jüngeren Bruder ab. Dadurch entstand die jüngere Linie Hohenlohe-Schillingsfürst, deren bedeutendste Vertreter Reichskanzler Chlodwig und dessen Bruder Kardinal Gustav Adolf waren.

Reichskanzler Chlodwig zu Hohenlohe-Schillingsfürst
Reichskanzler Chlodwig zu Hohenlohe-Schillingsfürst
Unterschrift Chlodwigs
Unterschrift Chlodwigs zu Hohenlohe-Schillingsfürst