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Historische Ortsansichten: Beuron (Landkreis Sigmaringen), Ansicht um 1787

Ausschnitt aus einer Karte der Klosterherrschaft Beuron (Signatur: Staatsarchiv Sigmaringen Ho 156 T 2 Nr. 7)

Staatsarchiv Sigmaringen

Ausschnitt aus einer Karte der Klosterherrschaft Beuron (Signatur: Ho 156 T 2 Nr. 7)

Geschichtlicher Hintergrund

 

Das Kloster Beuron, das vermutlich im späten 11. Jahrhundert gegründet wurde, durchlebte im Laufe der folgenden Jahrhunderte als Augustinerchorherrenstift eine wechselvolle Geschichte. 1802 wurde das Kloster im Rahmen der Säkularisation aufgehoben und kam zum Fürstentum Hohenzollern-Sigmaringen. Im Jahr 1863 erfolgte die Neugründung als Benediktinerkloster durch die Brüder Maurus und Placidus Wolter.

Der jetzige Klosterbau entstand ab dem Jahr 1694. Der Südflügel und der Ostflügel wurden von 1701 bis 1705 erbaut. Von 1732 bis 1738 wurde die heutige Klosterkirche nach Plänen von Matthäus Scharpf angefügt. Ihre Weihe fand am 28. September 1738 statt. In den folgenden Jahrhunderten erfolgten zahlreiche weitere Baumaßnahmen.

 

Besonderheit

Die genordete Karte, die eine Anlage zum Gutachten "Beweise der Stift Beuronischen Reichsunmittelbarkeit" vom 15. September 1787 ist, zeigt das 1787 von der Abtei Beuron als reichsunmittelbar beanspruchte Territorium.

Der vorliegende Kartenausschnitt enthält neben einer Darstellung der Klostergebäude die Wald- und Flureinteilung in der unmittelbaren Umgebung Beurons. Der Buchstabe G weist die Güter der Abtei Beuron aus. Auf der Karte erkennt man, dass schon im 18. Jahrhundert eine überdachte Holzbrücke bei Beuron über die Donau führte. Auf der anderen Donauseite sieht man die ehemalige Mühle mit dem Mühlenweiher. Auf der rechten Seite weiter donauabwärts ist ein Gebäude abgebildet, vermutlich das ehemalige Schafhaus. Rechts daneben ist eine zweite überdachte Holzbrücke zu erkennen, die sich neben dem heutigen Wehr befunden hat.

Südlich des Klosters ist der ehemalige Steighof zu sehen, der im Besitz des Klosters Beuron war und 1964 abgebrochen wurde.

Einen markanten Bestandteil der Karte stellt auch die mit viel Liebe zum Detail angefertigte nahezu naturgetreue Darstellung der Felsen- und Waldlandschaft um Beuron dar.

 

Literatur

P. Augustinus Gröger OSB: Das Kloster Beuron. In: Edwin Ernst Weber (Hg.): Klöster im Landkreis Sigmaringen in Geschichte und Gegenwart.

Heimatkundliche Schriftenreihe des Landkreises Sigmaringen. Band 9. 2005. S. 46-92. Wilfried Schöntag (Hg.): 250 Jahre Abteikirche Beuron. Geschichte, geistliches Leben, Kunst. 1988.

 

Weitere Informationen zum Kloster Beuron finden Sie in der Klosterdatenbank.