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Landesarchiv >> Jahresberichte >> Jahresbericht 2007 >> Abteilung 1: Verwaltung

Abteilung 1: Verwaltung

Im Bereich Haushalt und Neue Steuerung fanden neben der laufenden Aufgabenerfüllung und der Begleitung von Projekten verschiedene Gespräche über Kennzahlenbildung statt, die sich allerdings als schwierig erwiesen. Erstmals konnte ein vollständiges Jahr (2006) ausgewertet werden. Die Ergebnisse wurden den Abteilungsleitern am 8.5.2007 präsentiert. Mit Hilfe der Kosten-Leistungsrechnung konnten Teilabrechnungen von EU-Projekten (Bernstein, Michael) vorgenommen werden.

Das Referat 12 wirkte bei der Gestaltung von Verträgen und Förderrichtlinien mit und befasste sich mit urheberrechtlichen Fragestellungen, Rechtsbelangen der IuK sowie verwaltungsrechtlichen Maßnahmen.

Der Geschäftsverteilungsplan des Landesarchivs wurde zum 2. Mai 2007 aktualisiert. Zum Jahresende wurden die Briefköpfe des Landesarchivs den aktuellen Gestaltungsrichtlinien des Landes angepasst und mehrere Anlagen der Geschäftsordnung des Landesarchivs überarbeitet.

Nach der Zuweisung des Außendepots Bittelschießer Straße 6 in Sigmaringen stattete Abteilung 1 diese neuen Magazinräume der Abteilung 7 im Zuge einer beschränkten Ausschreibung mit Standregalen aus. Außerdem wirkte der Baureferent der Abteilung insbesondere an der Feinplanung für den Erweiterungsbau des Generallandesarchivs Karlsruhe mit.

Auch 2007 konnte die Verwaltungsabteilung wieder die finanzielle Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst für Maßnahmen zum Ausbau der Datenvernetzung im Landesarchiv erreichen. Mit den vom Ministerium zugewiesenen zweckgebundenen Mitteln wurden die folgenden Vorhaben realisiert:

Im Hinblick auf die Konsolidierung und den Ausbau der IT-Infrastruktur des Landesarchivs wurden konzeptionelle Vorarbeiten für die Zentralisierung der Applikationsserver, die Speicherung großer digitaler Datenmengen und den Ausbau der Netzinfrastruktur vorgenommen. Für die Speicherung größerer digitaler Datenmengen im Rahmen der Reproduktionenverwaltung und der Archivierung digitaler Unterlagen wurden zusätzliche NAS-Speichersysteme beschafft.

Neben den üblichen Fachfortbildungen, Fortbildungen zur persönlichen Weiterqualifizierung und Fachtagungen nahm eine Person an einer Veranstaltung im Nationalarchiv Paris teil. Insbesondere zur Prävention wurden Seminare zur Suchtgefährdung durchgeführt. Im Institut für Erhaltung konnten die Maßnahmen zur Verbesserung der Zusammenarbeit abgeschlossen werden.

Im April 2007 beendete der 40. wissenschaftliche Lehrgang seine Ausbildung. Ein Teil der Nachwuchskräfte konnte auf Projektstellen übernommen werden. Im Januar wurden unter 134 Bewerbern die Teilnehmer des 42. Lehrgangs ausgewählt. Das Bewerbungsverfahren für den 43. Lehrgang (Beginn: 1.5.08) wurde im Herbst 2007 ausgeschrieben und Bewerber/innen beraten. Mit der Novellierung der Prüfungsordnung für die wissenschaftlichen Archivare wurde begonnen.

Die Anwärter des 43. Lehrgangs für den gehobenen Archivdienst (1.10.04 - 30.9.07) schlossen ihre Ausbildung mit der Staatsprüfung ab. Parallel wurden aus 92 Bewerbern/innen die acht neuen Anwärter des 46. Lehrgang (1.10.07 - 30.9.10) ausgewählt. Anfang Mai konnte der Ausbildungsgang für den gehobenen Dienst auf der Abi-Messe in Karlsruhe präsentiert werden.

Für eine FAMI-Ausbildung im Landesarchiv Baden-Württemberg wurde für die Abteilungen 3 und 7 alles Grundsätzliche vorbereitet.

Auf der Basis von Vorarbeiten des Referats 13 erarbeitete eine kleine Arbeitsgruppe des Präsidenten eine Digitalisierungsstrategie. In dieser wurden die strategischen Ziele des Landesarchivs, wie die ständige Erweiterung des Online-Angebots im Sinne der Kundenorientierung und die Verwirklichung eines Konzepts für die Langzeitsicherung digitalen Archivguts, für die nächsten Jahre festgeschrieben. Die Digitalisierungsstrategie wird mit einem Aktionsplan umgesetzt, der konkrete Maßnahmen für die verschiedenen Aktionsfelder enthält.

Das Archivinformationssystem MIDOSA 21 wurde in folgenden Bereichen weiterentwickelt:

Im Bereich der Online-Informationssysteme wurde im Rahmen eines von der Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg geförderten Projekts ein Württembergisches Urkundenbuch online - WUBonline erstellt, das im März 2008 auf einem Fachkolloquium des Landesarchivs der Öffentlichkeit vorgestellt werden wird. Außerdem wurde ein Geoinformationssystem entwickelt, das im Frühjahr 2008 in Echtbetrieb geht und sukzessive mit sämtlichen Online-Informationssystemen des Landesarchivs verbunden wird, um topografische Recherchen und die topografische Visualisierung von Suchergebnissen zu unterstützen.

Auch 2007 präsentierte das Landesarchiv unter dem Leitthema "Landesarchiv Baden-Württemberg online" seine archivischen IT-Dienstleistungen auf der CeBIT in Hannover (15. - 21. März) am Gemeinschaftsstand des Landes und der Datenzentrale Baden-Württemberg. Vorgestellt wurden neue elektronische Findmittel, das elektronische Bestellsystem und aktuelle Projekte im Bereich der Online-Informationssysteme. Darüber hinaus wurden diese Entwicklungen auch am Stand des Landesarchivs auf der Fachmesse Archivistica während des 77. Deutschen Archivtags (25. - 27.09.2007) in Mannheim gezeigt.

Die Arbeiten am DFG-Projekt Internet-Portal für Bibliotheken, Archive und Museen - BAM-Portal, bei dem das Landesarchiv archivischer Projektpartner ist, wurden abgeschlossen. Im Rahmen eines Konsortialvertrags der ehemaligen Projektpartner übernimmt das Landesarchiv weiterhin die Akquisition und Beratung neuer archivischer Teilnehmer. In Kooperation mit dem Bundesarchiv konnte ein für andere archivische Projekte nachnutzbares EAD-XML-Importformat entwickelt werden.

Für das EU-Projekt MICHAEL Plus - Multilingual Inventory of Cultural Heritage, an dem sich das Landesarchiv seit Juni 2006 beteiligt, wurden die Arbeiten am Produktionsmodul fortgeführt und Akquisitionen für den archivischen Bereich betrieben, um Mitte 2008 in der deutschen Portalinstanz aber auch auf europäischer Ebene einen Zugang zu Beschreibungen digitalisierter und digitaler Archivbestände aus Deutschland bieten zu können.

Die Arbeiten am EU-Projekt BERNSTEIN, bei dem die Wasserzeichendatenbank "Piccard online" mit anderen europäischen Wasserzeichendatenbanken vernetzt wird, wurden gemäß Projektstrukturplan fortgeführt.

Die Migration der Dienstbibliotheken des Landesarchivs aus dem bisherigen Bibliothekssystem "allegro-C" in das neue bibliothekarische Lokalsystem "Horizon" wurde vorangetrieben. Parallel dazu wurde die flächendeckende Verbundkatalogisierung der Dienstbibliotheken des Landesarchivs eingeführt.

Den gesamten Jahresbericht im PDF-Format zum Download finden Sie unter folgendem Link: