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Der Öhringer Bach: Beim Onkel Johann Sebastian in Leipzig

2007-08-04 00:00:00

Johann Sebastian Bach hat 5 Jahre bei seinem ältesten Bruder in Ohrdruf gelebt. 1695 wurde er im Alter von erst 10 Jahren Vollwaise. Johann Christoph nahm ihn in seine Familie auf und sorgte für seine Ausbildung - auch in musikalischer Hinsicht. 1700 verließ Johann Sebastian Bach die Obhut seines Bruders. Das war noch in der Zeit vor Johann Heinrichs Geburt (1707). Die brüderliche Fürsorge und Hilfe jedoch hat Johann Sebastian Bach nie vergessen.

Johann Sebastian Bach

Im Jahr 1721, nach dem Tod Johann Christophs, trat eine umgekehrte Situation ein. Die Familie des älteren Bruders brauchte jetzt Unterstützung und erhielt sie auch von Seiten Johann Sebastian Bachs. Der Onkel nahm den jungen Johann Heinrich bei sich in Leipzig auf. Johann Heinrich wurde Thomasschüler, erhielt also eine gute Ausbildung.

Die Aufnahme in die Familie des großen Komponisten war natürlich mit musikalischen Pflichten verbunden. Johann Heinrich ist als Notenkopist einiger Bachkantaten belegt. Man stand unter Zeitdruck: kaum waren die Stücke komponiert, mussten auch schon die Instrumental- und Gesangsstimmen handschriftlich "kopiert" und in genügender Anzahl vervielfältigt werden. Jeder musste helfen, auch Johann Heinrich. Kleinere kompositorische Übungen erfolgten anscheinend ebenfalls: Johann Heinrich durfte die Mittelstimmen einiger Stücke ausschreiben. Die Melodiestimme (Sopran) und den für die Harmonie wichtigen Bass hatte Johann Sebastian festgelegt, den Rest erledigte der Neffe.

In seiner Leipziger Zeit zwischen 1724 und 1728 lernte Johann Heinrich die Praxis eines Musikers aus eigener Anschauung und eigenem Erleben kennen. Er ist als Schüler seines Onkels anzusehen und zu würdigen.

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