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Der Öhringer Bach: Herkunft

Der Öhringer Bach: Herkunft

Johann Heinrich Bach wurde am 4. August 1707 in Ohrdruf (Thüringen) als Sohn des dortigen Organisten Johann Christoph Bach geboren. Dieser war der älteste Bruder Johann Sebastian Bachs.

Ohrdrufer Neffen des Johann Sebastian Bach

Ohrdruf war die Hauptstadt der Oberen Grafschaft Gleichen, eine thüringische Herrschaft, die seit dem 17. Jh. zu Hohenlohe gehörte.

Karte von der hohenlohischen Grafschaft Gleichen in Thüringen
Karte von der hohenlohischen Grafschaft Gleichen in Thüringen mit der Hauptstadt Ohrdruf

Als Organist der Michaeliskirche zu Ohrdruf war Johann Christoph Bach hohenlohischer "Diener". Er stand somit in einem engen Verhältnis zur hohenlohischen Herrschaft.

Ausschnitt aus einer Karte von Ohrdruf
Die Stadtkirche (St. Michael) von Ohrdruf lag nicht weit vom Schloss der Hohenlohe

Nach dem Tod Johann Christophs 1721 unterstützten die Grafen von Hohenlohe die Familie Bach vielfältig. Tobias Friedrich, der älteste Sohn, erhielt an der Trinitatiskirche in Ohrdruf ein neu errichtetes Organistenamt, zog aber bald aus seiner Heimatstadt weg. Johann Bernhard, der zweite Sohn, folgte dem Vater an der Orgel der Ohrdrufer Michaeliskirche, der dritte Sohn, Johann Christoph, nahm dank kräftiger Unterstützung durch die gemeinschaftlich langenburgische Stipendien- und Schulkollektur ein Studium auf. Der jüngste Sohn, Johann Andreas, befand sich Anfang der 40er Jahre am Langenburger Hof.

Ansicht von Ohrdruf
Ansicht von Ohrdruf (Michaeliskirche und Trinitatiskirche sind darauf gut erkennbar)

Kein Wunder, dass angesichts der engen Nähe der Familie des Ohrdrufer Organisten zum Haus Hohenlohe auch Johann Heinrich im Hohenlohischen auftaucht. 1735 ist er Lehrer und Organist an der Stiftskirche in Öhringen.

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