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Der Öhringer Bach: Streit mit dem Kollegen

Johann Heinrich Bach war zunächst "Adjunkt" des Präzeptors Planck, des ordnungsgemäßen, aber schon älteren Öhringer Lehrers. Ursprünglich hatte diese Funktion dessen Sohn inne gehabt, der jedoch ziemlich jung verstarb. Diese Vakanz war die Chance Bachs gewesen.

Mit dem "alten Planck" kam Bach jedoch nicht klar. Die Akten zeichnen das Bild gehässiger Intrigen. Johann Heinrich schildert in Briefen an die Öhringische Administration die Schwächen und Fehler des alten Planck. Er schlage die Kinder brutal, schlafe im Unterricht öfter ein und vieles andere. Die privaten Schüler, die Geld an den Lehrer zu zahlen haben, behalte Planck jedoch ganz für sich. Er, Bach, müsse aber die ganze Arbeit des Lehrers alleine machen.

Vorwürfe gegen Planck
Vorwürfe Bachs gegen den Lehrer Planck im Hinblick auf dessen musikalische Fähigkeiten: Er könne den Ton nicht halten, wisse manche Melodien nicht usw.

Erst als Planck 1743 als 70-Jähriger in den Ruhestand entlassen wird, legt sich der Streit. Nun war Bach endlich Präzeptor, keiner Kontrolle durch andere unterzogen und erhielt das volle Lehrergehalt einschließlich einer Dienstwohnung.

Links zu den anderen Seiten über den Öhringer Bach:

Unterschrift des Lehrers Planck
Die Unterschrift des Lehrers Planck unter diesem Dokument zeigt schon in ihrer Krakeligkeit Zeichen eines alten, gebrochenen Menschen