Landeswappen Baden-Württemberg

Aktuelle Hinweise

Ausstellungen

Veranstaltungen

Presse/Berichte

Neue Publikationen

Laufende Projekte

Nachrichtenarchiv

Unser Selbstverständnis

Landesarchiv

Aufgaben und Dienstleistungen

Rechtsgrundlagen

Organisation

Ansprechpartner/innen

Projekte

Jahresberichte

Publikationen

Ausbildung und Praktika

Vergabeverfahren

Stellenausschreibungen

Präsentationen und Inventare

Landeskunde entdecken online (LEO-BW)

Württembergisches Urkundenbuch Online

Karoline Luise von Baden – Kunst und Korrespondenz

Auswanderung aus Südwestdeutschland

Klöster in Baden-Württemberg

Landesforschung und Landesbeschreibung

Angebote für Schulen und Gruppen

Mitmachprojekte des Landesarchivs

Aktenaussonderung

Elektronische Systeme

Historischer Wert

Ihr Landesarchiv

Ansprechpartner im Archiv

Übergabeverzeichnisse

Wie nutzen Sie das Landesarchiv?

An welche Archivabteilung können Sie sich wenden?

Mein Konto

Recherche & Bestellung

Recherchehilfen & Dienstbibliotheken

Öffnungszeiten

Rechtsgrundlagen und Formulare

Kopien und Reproduktionen

Textedition A 602 Nr. 279 5a

Textedition A 602 Nr. 279 5a


Die Leonberger Regimentsordnung

Zweites Konzept, 1 Blatt folio / (vgl. II 9)

Überarbeitet nach Ohr/Kober, Württ. Landtagsakten S. XXII f.


[1457, nach November 16, Leonberg]

Item des ersten, das min gnediger herre grave Ulrich1 zu handlung gemeiner und teglicher sachen dargeben sol zwen uß sinen reten, dartzü von desselben mins gnedigen herren grave Eberhards2 reten zwen gesetzt und furgenomen werden söllen, under denselben zwein mins herren grave Eberhards reten der ein ein lanthofmeister sin sol. Was aber mercklicher und treffenlicher sachen sin, die die vier, ir drye oder zwen not beducht an minen gnedigen herren zü bringen, die söllen allwegen an sin gnade bracht werden. Und alsdann mag min gnediger herre grave Ulrich funff uß sinen reten, die yetzo bestimpt worden sint, oder darunder, sovil er will und in [!] not bedunckt, nach gestalt einer yeglichen sach, item funff uß mins gnedigen herren grave Eberhards reten yetzo bestimpt oder darunder, alsvil er wil und er uß sinen eigen reten genomen hett, und dartzü siben von der lantschafft mins gnedigen herren grave Eberhards, [die alle gerichtslut oder amptlute sin söllen]3 oder darunder, sovil er wil, ouch in glicher zal, damit von den drin teil die sachen in glicher anzal besetzt werden, zü den vorgenanten vier reten setzen und benennen. Sin gnade mag ouch alsdann, ob er wil und in [!] notdurfftig bedunckt, by den sachen personlich sin oder nit. Und was dann von den vorgenanten allen oder dem merrteil zu yedem mal der sachen halb erkannt und beslossen wirdet, daby sol es beliben. Ob aber minem gnedigen herren grave Ulrich etlich sachen furkemen oder in [!] not beducht, davon zü reden mit den vier reten und den andern reten von beyden teiln und mit den von der lantschafft, so mag sin gnade sölichs den vier reten verkunden und dann aber sin und sinen vettern rete und die von der lantschafft in vorgenanter wise dartzü setzen und benennen; und sol dann denselben sachen aber nachkomen werden wie yetzo hievor gelut hat. Item es söllen ouch die rete von beyden teiln, die, als vorstet, zü disen sachen furgenomen und gesetzt werden, sust gantz niemands dann der herrschafft zü Wirtemberg rats oder diensts halb verbunden oder gewertig sin in dehein wise.



_______________________
1 Graf Ulrich V. von Württemberg-Stuttgart (um 1413-1480)
2 Graf Eberhard V. von Württemberg-Urach (1445-1496)
3 Am Rand nachgetragener Kanzleivermerk auf der Plica


Bearbeiter: Peter Rückert