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Die Stammheim-Tonbänder

Dokumentation von Maximilian Schönherr mit anschließender Live-Diskussion auf WDR 5 als Audiofile im Internet
Neu: Jetzt auch als CD erhältlich

27.9.2007

Aufnahme: Maximilian Schönherr


21 erhaltene Tonbänder - dank des Geschichtsbewusstseins eines Gerichtsprotokollanten nicht gelöscht - geben fragmentarischen Einblick in die Verhandlung gegen Andreas Baader, Gudrun Ensslin, Ulrike Meinhof und Jan-Carl Raspe.
Ein normales Verfahren gegen "gewöhnliche Kriminelle und mutmaßliche Mörder", so betonen Politiker und Richter immer wieder. Doch der Prozess ist alles andere als das: Rasch erlassene Sondergesetze führen zum Ausschluss von Wahlverteidigern. Die Angeklagten versuchen, ein Tribunal gegen Vietnamkrieg und "Isolationsfolter" zu schaffen. Die Verteidigung - angeführt von Otto Schily - stellt immer neue Ablehnungsanträge gegen das Gericht. Die Tonbänder dokumentieren einen Prozess mit hochaggressiven Wortwechseln und politischen Deklamationen. Immer wieder lässt der Vorsitzende Richter Baader und Ensslin abführen - unter lautem Protest.
30 Jahre nach dem Prozess wurden vom WDR erstmals in einer umfassenden Dokumentation längere repräsentative Passagen aus den seit kurzem im Landesarchiv Baden-Württemberg (Staatsarchiv Ludwigsburg) lagernden Mitschnitten präsentiert.
Im Anschluss diskutierten WDR-Chefredakteurin Helga Kirchner mit Prozessbeteiligten. Wie reagierten Staat und Justiz damals auf die terroristische Herausforderung? Gäste waren der ehemalige Richter Dr. Eberhard Foth, der Rechtsanwalt Rupert von Plottnitz und Klaus Jünschke, der als früheres RAF-Mitglied in Stammheim als Zeuge aussagte.
Audiofiles der Sendung stehen im Internet auf der Homepage von WDR 5 zur Verfügung:
Infoseite des Westdeutschen Rundfunks
Das Feature ist überdies als Hörbuch auf CD erschienen.