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Textedition A 602 Nr. 269

Textedition A 602 Nr. 269


Appell des Grafen Ulrich V. von Württemberg-Stuttgart an die Landschaft in Württemberg-Urach

Ausfertigung (?), Papier, 1 Bogen folio,
davon 3 v und 4 r unbeschrieben / (vgl. II 6)

[1457 Frühjahr?, jedenfalls zwischen 1457 Jan. 6 und 1457 Nov. 3]

[Bl. 4 v]

Item an den obgemelten artickeln und stucken und ouch an andern menigveltigen handlungen und sachen muß min gnediger herr1 und als sin gnad hofft menglich, der das vernympt, mercken, das die ret miner jungen herren2 die selben min jungen herren und minem gnedigen herren mit iren landen, luten und den iren gern sunderten und schirden, wiewol das nit sin sol, und ouch ein gantz zerstorung und vertilgungk were, beider herschafften, wa das gescheen sölt. Aber min gnediger herr hat ein getruwen, die gemein ritterschafft und alle erberkeit, die zu inen beidersit gehören, ouch ir frommen lantschafften, bedencken herkomen der herschafft zu Wirtemberg, ouch das wesen und gestalt diser ding, sunder die verbuntnuß und verschribung zwuschent inen gescheen, syen davor und gestatten nit, das etlich villicht uß nyd oder unwillen oder von irs eigennutz wegen solich trennung und scheiden gern sehen oder understend. Dann min gnediger herr wil sich von sinen vettern ye nit trennen oder zu unfruntschafft tringen lassen, umb kein sach, sunder inen in allen sachen getruw hilff und bistand tün und darinn niemand ansehen und meint, das sie beidersit einander des schuldig und pflichtig syen von sypp, namen und stamen wegen, zudem das sie des ver- schriben sint.


Kanzleivermerk (neue Hand, 16. Jahrhundert): Beschwerden Graf Ulrichs zu Württemberg wider seiner Vettern Graf Ludwigs und Graf Eberhards Räte, das sie Trennungen zwischen ihnen begeren anzurichten (mit zahlreichen weiteren Kanzlei- und Archivvermerken)


_____________________________
1 Gemeint ist Graf Ulrich V. von Württemberg-Stuttgart (um 1413-1480)
2 Gemeint sind die Grafen Ludwig II. (1439-1457) und Eberhard V.
(1445-1496) von Württemberg-Urach



Bearbeiter:
Peter Rückert mit Jeannette Godau, Stefan Lang und Judith Matzke