Landeswappen Baden-Württemberg

Aktuelle Hinweise

Ausstellungen

Veranstaltungen

Presse/Berichte

Neue Publikationen

Laufende Projekte

Nachrichtenarchiv

Unser Selbstverständnis

Landesarchiv

Aufgaben und Dienstleistungen

Rechtsgrundlagen

Organisation

Ansprechpartner/innen

Projekte

Jahresberichte

Publikationen

Ausbildung und Praktika

Vergabeverfahren

Stellenausschreibungen

Präsentationen und Inventare

Landeskunde entdecken online (LEO-BW)

Württembergisches Urkundenbuch Online

Auswanderung aus Südwestdeutschland

Klöster in Baden-Württemberg

Landesforschung und Landesbeschreibung

Angebote für Schulen und Gruppen

Mitmachprojekte des Landesarchivs

Aktenaussonderung

Elektronische Systeme

Historischer Wert

Ihr Landesarchiv

Ansprechpartner im Archiv

Übergabeverzeichnisse

Wie nutzen Sie das Landesarchiv?

An welche Archivabteilung können Sie sich wenden?

Recherche & Bestellung

Mein Konto

Recherchehilfen & Dienstbibliotheken

Öffnungszeiten

Rechtsgrundlagen und Formulare

Kopien und Reproduktionen

Landesarchiv >> Staatsarchiv Wertheim >> Angebote für Schulen und Gruppen >> Bausteine zur Geschichte der Grafen von Löwenstein-Wertheim >> Entstehung der beiden Linien

Entstehung der beiden Linien

Dr. Volker Hirsch

Das Erbstatut des Grafen Ludwig III. von Löwenstein aus dem Jahr 1597, das sogenannte Statutum Gentilicium, sorgte dafür, dass alle Söhne in ihren Erbansprüchen gleichberechtigt waren. Nach dem Tod Ludwigs III. einigten sich die noch lebenden vier Söhne auf die Einhaltung dieses Statuts und nahmen eine vorläufige Teilung vor. Die beiden älteren Brüder Christoph Ludwig und Ludwig verblieben im Besitz der Grafschaft Löwenstein, die ihnen Württemberg 1592 bereits als Lehen verliehen hatte. Den beiden jüngeren Brüdern wurden die niederländischen Herrschaften aus dem Erbe Ludwigs von Stolberg-Königstein und die Herrschaft Breuberg zugesprochen. Bis zur endgültigen Aufeilung sollte die Grafschaft Wertheim gemeinschaftlich regiert werden. 1615 fiel aus dem Erbe Dietrichs von Manderscheid noch ein Teil der (durch Erbstreitigkeiten dezimierten) Herrschaft Virneburg an Elisabeth, Ehefrau des Grafen Christoph Ludwig von Löwenstein-Wertheim. Bei der gemeinschaftlichen Herrschaft über die Grafschaft Wertheim blieb es.

Nur zwei der vier regierenden Grafen von Löwenstein hatten männliche Nachkommen. Auf Graf Christoph Ludwig geht die Linie Löwenstein-Wertheim-Virneburg (ab 1813 -Freudenberg), auf Graf Johann Dietrich die Linie Löwenstein-Wertheim-Rochefort (ab 1813 -Rosenberg) zurück. Der Gegensatz der Linien wurde dadurch verschärft, dass Graf Johann Dietrich 1621 zum katholischen Glauben übertrat. Die Grafen von Löwenstein-Wertheim-Rochefort waren somit katholisch, die Grafen von Löwenstein-Wertheim-Virneburg blieben protestantisch.

Weiterführende Literatur: