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Thema 3: Nationalsozialismus: Judenverfolgung in Wertheim (9. Klasse G8)

Dr. Monika Schaupp

Ereignisse im November 1938 (mit Vor- und Nachgeschichte)

Im Archivverbund Main-Tauber liegen mehrere gebundene Exemplare der Jahrgänge 1938ff der Wertheimer Zeitung. Die Dubletten werden den Schülern im Original zur Durchsicht und Auswertung der Berichterstattung in die Hand gegeben.

Archivale 1: Rückblick des Jahres 1978 auf die Reichspogromnacht

In einem Zeitungsartikel vom 7. November 1978 wird an die Reichspogromnacht in Wertheim vor 40 Jahren erinnert. Darin werden auch Textpassagen aus den Jahren 1933 bis 1941 wiedergegeben. (Vorlage: StAWt-A 98 Zeitungsausschnittsammlung)

Archivalien 2 und 3: Rundschreiben des Bezirksamts Tauberbischofsheim (Dezember 1938)

Im ersten Rundschreiben des Badischen Bezirksamts Tauberbischofsheim an alle Bürgermeister des Bezirks, hier an das Bürgermeisteramt Reicholzheim, vom 1. Dezember 1938 wird die Auflösung und Abwicklung der jüdischen Geschäfte bis zum 1. Januar 1939 angeordnet. Das zweite Schreiben vom 7. Dezember verlangt dagegen zunächst telefonische Informationen bis zum nächsten Tag, 12 Uhr, über die noch vorhandenen Geschäfte; die Abwicklung darf nun erst auf erneute Anordnung des Bezirksamts erfolgen. (Vorlage: StAWt-S O 13 Nr. 1278)

Archivale 4: Vertraulicher Runderlass des Innenministeriums (Januar 1939)

Das badische Innenministerium in Karlsruhe informiert in einem Runderlass vom 18. Januar 1939 die Landräte über die Weisung des Generalfeldmarschalls Göring, dass dem Unwesen des kontraproduktiven und störenden Denunzierens deutscher Volksgenossen, die früher einmal mit Juden in geschäftlicher Beziehung standen, entgegen gewirkt wird. Abdrucke des Runderlasses zur Weiterleitung an die Gemeinden sind dem Schreiben beigefügt, hier wird die Verständigung der Gemeinde Kembach verwendet. (Vorlage: StAWt-S O 9 Nr. A 313)