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Anläßlich des Tags der Archive am 1./2. März 2008 zeigt das Hohenlohe-Zentralarchiv eine Austellung zum Thema "Hohenlohe in der Fremde". "Fremde" wird oft als negativer Begriff verstanden. Besonders dann, wenn er der "Heimat" gegenübergestellt wird. Fremde ist dann fehlende Heimat, Entwurzelung, Vereinsamung, Bedrohung. Aber Fremde muß gar nicht negativ verstanden werden. Auch sie kann irgendwann einmal zur Heimat (zur "neuen Heimat") werden. Nicht selten ist sie Wirkungsstätte und kann Erfolge bringen, die einem zuhause nicht zufallen würden. Der Prophet gilt nichts im eigenen Lande, heißt es. Was für Propheten gilt, gilt ebenso für andere Personen, für den Geistlichen, den Politiker, den Militär usw.
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Die Fremde hat einen weiteren Vorzug. Sie bietet Neues, Unbekanntes, Überraschendes, Abenteuer. Dagegen kann die Heimat fad und langweilig erscheinen. Neugier und Abenteuerlust sind Triebkräfte der Reiselust. Fremde erscheint dem Reisenden als erstrebenswert. Nur hier, im Unbekannten, findet er seine Abenteuer.
Gliederung der Ausstellung 1. Der Name "Hohenlohe" in der Fremde 2. Hohenlohische Herrschaft in der Fremde 3. Lust auf Fremde: Reisen 4. Jäger in der Slowakei 5. Hohenlohisches Wirken in der Fremde 6. Kolonialismus: Zurückdrängung des Fremden
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Ausstellung "Hohenlohe in der Fremde" vom 2. März - 18. April im Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, Schloss Neuenstein, zu den Öffnungszeiten des Archivs, Eintritt frei