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Massenmörder vor Gericht

Der Ulmer Einsatzgruppenprozess

- mit Audiofiles zum Nachhören -

Skizze vom Ort einer Massenexekution
Skizze vom Ort einer Massenexekution

1958 sorgte in Ulm ein Prozess gegen NS-Kriegsverbrecher für Aufsehen. Den zehn Angeklagten wurde vorgeworfen, als Verantwortliche in sogenannten Einsatzgruppen während des deutschen Vormarsches gegen die Sowjetunion an der Ermordung von mehr als 5.500 Menschen mitgewirkt zu haben. Erst mehr als ein Jahrzehnt nach Kriegsende wurde entdeckt, dass die Mörder unbehelligt in der deutschen Nachkriegsgesellschaft lebten.

In einer 30-minütigen Präsentation versetzen sich die Schüler ins Deutschland der 50er Jahre. Während einer Führung durch das Archiv erhalten sie nach der Präsentation Einblicke in die Originaldokumente des Prozesses.Es schließt sich eine Quellenarbeit an, bei der vor allem die Frage von Schuld und individueller Verantwortung diskutiert werden soll.

Klassenstufe: 9 - 13 (auch für Erwachsene geeignet)
Dauer: 1,5 - 2 Stunden

Tondokumente aus dieser Schülerveranstaltung

Wie kann ein Mensch tausende von anderen Menschen umbringen lassen? Musste ein Polizist der Einsatzgruppen zwangsläufig zum Mörder werden? Die Schüler bearbeiteten verschiedene Quellen und versuchten sich in die Zeit der Täter hinein zu versetzen. Die Tondokumente geben nur einen Ausschnitt aus der Diskussion über die Handlungsmöglichkeiten im Nationalsozialismus wieder.