Deutsche Heimschulen in Württemberg

Schüler

Die Uniformierung

Um das Zusammengehörigkeitsgefühl der "Jungmannen", aber auch das militärische Bild der Deutschen Heimschulen zu stärken, wurde eine einheitliche Kleidung eingeführt. Zur Uniform der Schüler - die vor allem durch die HJ-Armbinde an eine HJ-Uniform erinnerte - gehörten:
Winterblusen, Überfallhosen, Diensthemden, Sommerhosen, Wintermützen, Sommermützen, Wollsocken, Kniestrümpfe, Unterhosen (kurz und lang), Sporthosen, Halstücher, (HJ-)Armbinden, Hausjacken und Regenumhänge.
Um eine Uniform zu erwerben, mussten von der örtlichen NSDAP bzw. Hitler - Jugend Bezugsscheine ausgestellt werden. Während die "Jungmannen" seit der Gründung der Heimschulen Uniformen trugen, unterrichteten viele Erzieher in zivil, da die Mittel für eine vollständige Uniformierung der Erzieher nicht ausreichten.

Schreiben des Schulleiters der DHS Blaubeuren...

an die HJ in Bamberg mit der Bitte um Regenumhänge und Joppen (29. Juni 1944).

an die Ministerialabteilung für die höheren Schulen in Stuttgart, mit dem Vorschlag, auch für die Erzieher Uniformen einzuführen (29. Juni 1944).

an die Ministerialabteilung für die höheren Schulen in Stuttgart, aufgrund der anfälligen Reparaturen (15. Februar 1945).

Staatsarchiv Ludwigsburg
F 445, Bü 47