Schüler
Frisch, frech, frühreif: Beurteilungen der "Jungmannen"
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Zweimal pro Schuljahr erhielten die Heimschüler ein Zeugnis. Bei ihrer Erziehung standen vor allem die sportlichen Leistungen im Vordergrund. Demtentsprechend diente dieses Zeugnis weniger dazu um die "geistigen Fähigkeiten", sondern vielmehr um die "körperlichen Fähigkeiten" der "Jungmannen" zu bewerten. Beurteilt wurde ihr Charakter und Körperbau, die "rassischen Anlagen" und "Mängel", ihre angeblichen bisherigen Leistungen sowie ihre Leistungen in der Heimschule. Dazu gehörten Klettern, Lauf, Auftreten und Haltung, Ausdauer, Härte, Mut, aber auch das Verhalten in der Kameradschaft. Abschließend wurde ein Gesamturteil über den jeweiligen Schüler (oder die Schülerin) verfasst. Beurteilung Nr. 1 Beurteilung Nr. 2 Staatsarchiv Ludwigsburg F 447, Bü 50 |